Kieler Brötchen 2. Versuch

Gestern am Spätnachmittag noch hatte ich den Hauptteig für Lutz Geisslers Variante der Kieler Brötchen nach einem Rezept von Ulrike Westphal angesetzt. https://www.ploetzblog.de/2010/10/22/gebacken-kieler-semmeln-nach-ulrike/Der Teig ließ sich wunderbar verarbeiten, Brötchen geschliffen, anschließend gescheuert und für zwei Stunden ins bemehlte Bäckerleinen. Dann in den vorgeheizten Backofen. Mein erstes Brötchenrezept mit nur 220° Hitze. Dafür die Brötchen vor und nach dem Backen mit Wasser besprühen. 

Ausprobiert habe ich bei diesem Rezept die Halbback-Methode (teilweise auch als Haback bezeichnet), um einige Brötchen einzufrieren. Danke an Michaela Lühr von www.herzelieb.de, die diese gute Idee auf ihrer Website beschreibt. Einfach die Brötchen nur 13 anstatt 20 Minuten backen, vollkommen auskühlen lassen und einfrieren. Morgens die Brötchen aus dem TK nehmen, 20 Minuten antauen lassen, mit Wasser besprühen und bei 200 ° Umluft 5 bis 8 Minuten backen. Das nenne ich Arbeitserleichterung! Wobei ja gerade das Backen das Schöne an den Brötchen ist...!

Der Rest der Brötchen blieb für 20 Minuten im Ofen und wurde heute Morgen verspeist. Und – wer mag es glauben – die Lobeshymnen halten sich in Grenzen. Ein gutes Brötchen, das für mich aber nichts mit Kielern gemein hat. Eindeutiger Platz zwei auf unserer Beliebtheitsskala.

 

P.S. Da passt es doch, dass ich wirklich vergessen habe, Fotos von diesen Brötchen zu machen!

Leonie Loeper