Wachauer 4. Versuch

Etwas länger habe ich Pause gemacht, sorry! Dafür gibt es aber Gründe! Gemeinsam mit einer Freundin habe ich unseren ersten Brotverkauf organisiert. 70 Brote und 100 Brötchen gingen weg “wie warme Semmel”…! Ein voller Erfolg und dazu ein Riesenspaß!

Heute habe ich eine Mélange aus beiden Wachauer-Rezepten gemacht. Den Roggenmehl-Anteil habe ich hochgehalten, dafür Pflanzenöl durch Butter und flüssiges durch trockenes Gerstenmalz ersetzt. Und beim Schleifen habe ich ebenfalls versucht, das Beste aus beiden Rezepten zu vereinen: das Brötchen grob vorgewirkt und dann auf einer rauen Unterlage geschliffen. Und siehe da: diese Wachauer sehen zum ersten Mal halbwegs ähnlich aus wie die Original-Brötchen. Aber es gibt schon wieder etwas zu bemäkeln. Geschmacklich finde ich die Wachauer vom Ploetzblog dann doch um einiges besser. Das Gerstenmalz, aber auch den Sauerteig schmeckt man zu sehr durch, und der hohe Roggenanteil gefällt mir, nachdem ich den Vergleich mit Lutz‘ Wachauern hab, nicht mehr so gut. 

 Schluss für heute mit den Wachauern! Ich halte fest: garantiert nichts für Anfänger, aber superleckere Brötchen, die etwas Übung erfordern. Ich nehme das Rezept auf jeden Fall in mein Repertoire auf!

 

Leonie LoeperComment